Das Desktop Portal ist eine Art "Zero Client", der lediglich eine Firmware zur Steuerung des PCoIP-Chips enthält.
Keine x86-CPU, kein Betriebssystem, keine Treiber, keine Viren, keine beweglichen Teile - also nichts, was
irgendwie manipulierbar wäre oder gewartet werden müsste. Lediglich Firmware-Updates müssen hin und wieder
durchgeführt werden. Dies kann zentral für alle Clients gleichzeitig erfolgen.
In Kombination mit der Hostkarte erhält der Anwender einen vollwertigen Arbeitsplatz mit höchster Grafikleistung, dessen Remote-Nutzung keinerlei Ressourcen des Hosts benötigt.
Das Portal ist nicht nur auf PCoIP beschränkt, sondern kann auch eine herkömmliche RDP-Verbindung aufbauen. Somit lässt es sich auch in gängigen VDI-Umgebungen einsetzen, solange Windows als Gast-System arbeitet. Teradici hat allerdings noch ein weiteres As im Ärmel: In die Firmware-Version 2.2 ist nun ein Client für VMware View integriert worden.
VMware hat bereits damit begonnen, das PCoIP-Protokoll in VMware View zu implementieren. Voraussichtlich gegen Ende dieses Jahres wird VMware eine Software-Version von PCoIP vorstellen, die günstiger als die bisherige 1:1-Hardwarevariante und performanter als RDP sein wird. Etwa Mitte 2010 wird die neue Generation von PCoIP-Hardware vorgestellt, die Virtualisierung unterstützt.
Der Grundgedanke dabei ist, dass nun auch PCoIP-Workstations mit dem Connection Manager von View verwaltet werden sollen, somit entfällt ein doppeltes Management.
Mit der PCoIP Management Console, die kostenlos bei uns verfügbar ist, lassen sich Portale vollständig verwalten.
Es lassen sich genau jene Funktionen und Optionen einstellen, die auch im Portal zu finden sind, inklusive
Import/Export der Konfiguration.
NEU: Mit dem Firmware-Release 2.2 beinhaltet das Portal nun einen VMware View Client!
Somit eine Multi-Protocol Hardware Zero Client Solution für Virtuelle Desktops
PCoIP steht bei Teradici für PC over IP und fasst mit VMware VIEW
Techniken zur Desktopvirtualisierung und KVM over Ethernet (VDI over
Ethernet) zusammen, die typische Desktopfunktionen auch in
virtuellen Desktops zur Verfügung stellen. Dazu zählen Mediastream
für Multimedia-Anwendungen, Plug-n-Play zum Anschluss von
Peripheriegeräten und Realtime für Applikationen wie Videochats.
Ebenso die Anforderungen von Designteams beispielsweise im Umgang
mit CAD-Software. PCoIP kommt nun schon mit kleiner Bandbreite
zurecht, so dass sich virtuelle Desktops sowohl über LAN- als auch
WAN-Verbindungen realisieren lassen.
VMware will PCoIP ab Ende 2009 als Teil des VMware VIEW
Produktes in der Version 4.0 ausliefern. Die neue Technik wird so
allen neuen und bestehenden VMware-Kunden zur Verfügung stehen.
| Prozessor | Teradici PCoIP TERA1100 |
| Grafikausgabe | 2x DVI, max. 1920 x 1200 |
| Netzwerkcontroller | Gigabit Ethernet |
| I/O-Ports | 4x USB 1.1, 1x RJ-45 (LAN), 2x Audio Line-Out und 1x Mic-In |
| Protokolle | PC-over-IP™ (PCoIP), RDP, VMware View 3 und VMware View 4 |
| Remote Management | Teradici PCoIP Management Console (browserbasiert) |
| Abmessungen und Gewicht |
B x H x T: 9,4 cm x 23,2 cm x 17,4 cm 1,1 kg |